Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Sun, 07 Aug 2022 18:56:30 +0200 Sun, 07 Aug 2022 18:56:30 +0200 news-2323 Wed, 03 Aug 2022 10:01:51 +0200 Parksons Packaging bestellt vier Bogenoffsetmaschinen der Baureihe Rapida 106 http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/parksons-packaging-bestellt-vier-bogenoffsetmaschinen-der-baureihe-rapida-106/
  • Produktionsstart ab August 2022
  • Bald mehr als 130 Rapida-Druckwerke im Einsatz
  • Insgesamt acht Produktionsstätten nach der Übernahme von Manohar Packagings
  • Ramesh Kejriwal (2.v.l.) bestellte vier Rapida 106 bei Koenig & Bauer. Bei seinem Besuch im Herstellerwerk traf er sich mit v.l.n.r. Bhupinder Sethi, Vertriebsleiter Koenig & Bauer, Dietmar Heyduck, Prokurist und Vertriebsdirektor Koenig & Bauer, und Aditya Surana, Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft Indo Polygraph Machinery, vor einer Maschine dieser Baureihe

    Parksons Packaging gehört zu den großen Rapida-Anwendern in Indien. Mehr als 100 Druck- und Veredelungswerke sind an den acht Produktionsstätten des Verpackungsproduzenten im Einsatz. Jetzt kommen weitere hinzu: Innerhalb des bisher größten Einzelauftrages aus Indien investiert Parksons Packaging in vier Hochleistung-Rapida 106 im erweiterten Mittelformat. Die Maschinen, meist mit sechs Druckwerken und Lackausstattung – insgesamt 29 Druck- und Veredelungswerke – kommen wiederum in mehreren der auf dem gesamten Subkontinent verteilten Produktionsstandorten zum Einsatz. 

    Eine der vier Maschinen, eine Rapida 106 mit sieben Farbwerken und Lackausstattung, wurde bereits im Werk Rajpura im nordindischen Bundesstaat Punjab installiert. Eine weitere befindet sich auf dem Weg nach Sri City im Bundesstaat Andhra Pradesh. Die dritte Maschine wird im Dezember und die vierte im April kommenden Jahres geliefert.

    Verpackungsdruck im Mittel- und Halbformat

    Bis April 2023 wird Parksons Packaging 17 Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer, vorwiegend im Mittelformat, aber auch eine im Halbformat (max. Bogenformat 530 x 750 mm) installiert und in Produktion haben. Das sind über 130 Druck- und Veredelungseinheiten.

    Auch über diese Neuinvestitionen hinaus ist Parksons Packaging auf Wachstumskurs. Der Verpackungsdrucker übernahm Ende vergangenen Jahres Manohar Packagings, eine auf die Herstellung von Spirituosen-Verpackungen spezialisierte Gruppe mit Werken in Goa und Rajpura. Damit verfügt Parksons jetzt über acht Produktionsstätten an sieben Standorten – in Rudrapur, Chakan, Daman, Goa, Rajpura, Sri City und Guwahati. 

    Rapida-Technik mit hoher Produktivität

    Das Team von Parksons Packaging bescheinigt den Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer immer wieder eine hohe Produktivität. Die Jobwechselzeiten haben sich durch ihren Einsatz häufig um 30 bis 40 Prozent reduziert. 

    Interessante Website: www.parksonspackaging.com

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    news-2316 Fri, 29 Jul 2022 06:56:50 +0200 Koenig & Bauer im ersten Halbjahr 2022 trotz aller externen Unwägbarkeiten gut aufgestellt http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-im-ersten-halbjahr-2022-trotz-aller-externen-unwaegbarkeiten-gut-aufgestellt/
  • Auftragseingang steigt im ersten Halbjahr um rund 13 % auf 692,9 Mio. € an
  • Strategischer Zusammenschluss mit einem führenden Hersteller im Wachstumsmarkt Wellpappe
  • Vorzeitige Vertragsverlängerung für die Mitglieder des Vorstands Müller und Sammeck
  • Unabhängigkeit von Pipeline-Erdgas forciert, um ein Höchstmaß an Autarkie zu erreichen
  • Umsatz nach sechs Monaten mit 491,8 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau mit sequentieller Quartalsverbesserung
  • Geschäftsverlauf weiterhin stark von Pandemie, gestörten Lieferketten und damit einhergehender Material- und Energieteuerung geprägt
  • Trotz Zunahme der ineffizienten Produktionskosten operative Ergebnisverbesserung erzielt
  • Effizienzprogramm P24x greift mit rund 22 Mio. € Einsparungen im ersten Halbjahr
  • Jahresprognose 2022 und Mittelfristziele bestätigt
  • Der Koenig & Bauer-Konzern („Koenig & Bauer“) blickt auf ein herausforderndes erstes Halbjahr 2022 zurück. Das aktuelle operative Umfeld zählt zu einem der schwierigsten in der jüngsten Geschichte Europas. Nahezu alle produzierenden Unternehmen stehen im Spannungsfeld zwischen einer hohen Kundennachfrage einerseits und einer langen Liste negativer Einflussfaktoren hauptsächlich auf der Versorgungsseite andererseits. „Trotz aller aktuellen Unwägbarkeiten und temporärer Effekte sehen wir uns in mehrfacher Hinsicht gut aufgestellt und richten unser Geschäftsmodell weiterhin strategisch am wachsenden Markt für Verpackungen aus“, kommentiert Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher bei Koenig & Bauer und ergänzt: “Unser Geschäftsmodell ist durch die temporären Unwägbarkeiten nicht gefährdet. Unsere Endmärkte, die vor allem den Lebensmittel-, Getränke-, Pharma-, und Kosmetikbereich adressieren, sind intakt".

    Mit „un:boxing“ zeigt Koenig & Bauer ein Phänomen unserer Zeit, das die Verwobenheit von digitaler und analoger Welt so gut zeigt wie kein anderes: Ein online bestelltes Produkt wird ausgepackt, während die Kamera läuft – das Video wird hochgeladen, konsumiert, geteilt und geliked

    Zuwächse in den Segmenten Sheetfed und Digital & Webfed lassen Auftragseingang steigen

    Im ersten Halbjahr 2022 bestellten die Kund:innen rund 13 % mehr als im bereits guten Vorjahreszeitraum. Dazu hat insbesondere der Zuwachs der Aufträge im Segment Sheetfed um rund 22 % und im Segment Digital & Webfed um rund 46 % beigetragen. Mit 692,9 Mio. € lag der Auftragseingang somit erneut über dem Branchendurchschnitt für Druckereimaschinen, der für die ersten fünf Monate ein Plus von knapp 5 % erreicht. Der Koenig & Bauer-Auftragsbestand weist zum 30. Juni mit rund 1 Mrd. € einen der höchsten in der jüngsten Unternehmensgeschichte aus. Die Investitionsentscheidungen der Kund:innen zeigen somit, dass Koenig & Bauer in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet hat und sich die Fokussierung auf das Produkt- und Lösungsangebots vor allem im strukturell wachsenden Markt für Verpackungen auszahlt.

    Diesen Weg verfolgt Koenig & Bauer konsequent und jetzt auch gemeinsam mit der Celmacch Group S.r.l., einem führenden Hersteller für High Board Line Flexo-Druckmaschinen und Rotationsstanzen für die Wellpappen-Industrie. Koenig & Bauer adressiert den Wellpappenmarkt, der wertmäßig den größten Anteil am Gesamtmarkt für Verpackungen ausmacht, bereits mit der CorruCUT und der CorruFLEX. Künftig firmiert Celmacch unter dem Namen Koenig & Bauer Celmacch und die gemeinsame Produktfamilie wird unter dem Namen „Chroma“ alle Preis- und Performanceklassen in diesem Marktsegment abdecken. Christoph Müller, Mitglied des Vorstands und zuständig für das Segment Digital & Webfed kommentiert: „Die Erfolgsgrundlage dieses Zusammenschlusses basiert auf sich ergänzenden Fähigkeiten, um die Wachstumschancen im Wellpappenmarkt aktiv mitzugestalten.“

    Aufsichtsrat beschließt vorzeitige Vertragsverlängerung und stellt damit Weichen für die Kontinuität im Vorstand

    In diesen Kontext fällt auch die vorzeitige Vertragsverlängerung von Christoph Müller, der dem Vorstand demnach bis zum 30.06.2026 angehören wird. Die Erstbestellung von Christoph Müller erfolgte 2006. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen die Neuentwicklungen im Wellpappen- und Digitaldruckbereich sowie die strategischen Partnerschaften wie z. B. mit hp. Die Verlängerung gewährleistet die reibungslose Anbindung von Celmacch an das weltweite Vertriebs- und Servicenetzwerk von Koenig & Bauer. Ralf Sammeck gehört dem Vorstand seit 2007 an. Er ist für die digitale Transformation im Konzern zuständig und stellt mit seiner Erfahrung auch nach der drupa 2024 sicher, dass der Bereich Sheetfed im wachsenden Verpackungsmarkt seine erfolgreiche Position weiter ausbaut und die Digitalisierung weiter vorantreibt. Sein Vertrag wird um ein Jahr bis zum 30.06.2025 verlängert.

    Unabhängigkeit von Pipeline-Erdgas forciert, um ein Höchstmaß an Autarkie zu erreichen

    Kontinuität und Unabhängigkeit – zwei Eigenschaften, die sich in der aktuellen Situation sogar doppelt auszahlen, denkt man an die Liste der negativen Einflussfaktoren: Geopolitische Unsicherheiten, ein drohender Gas-Lieferstopp und weltweit gestörte Lieferketten. In den vergangenen Monaten hat Koenig & Bauer angesichts der drohenden Gasknappheit intensiv an der Unabhängigkeit von Pipeline-Erdgas gearbeitet. Infolgedessen kann das bisher für die Produktion benötigte Prozessgas ab Ende Juli 2022 vollständig substituiert werden. Zudem wird die Brennstoffversorgung für Heizenergie an den großen Produktionsstandorten bis Anfang September modifiziert. Als Konsequenz einer eingeschränkten Gasversorgung sind auch unvorhergesehene Schwankungen im Stromnetz nicht auszuschließen. Auf dieses Szenario ist Koenig & Bauer ebenfalls vorbereitet und sieht mit den getroffenen Maßnahmen die eigene Produktion in allen europäischen Werken, auch nach einem etwaigen russischen Gaslieferstopp, weitestgehend abgesichert.

    Trotz Zunahme der ineffizienten Produktionskosten infolge der weltweit gestörten Lieferketten operative Ergebnisverbesserung erzielt

    Der Konzernumsatz lag nach sechs Monaten mit 491,8 Mio. € nahezu auf dem Niveau des Vorjahres und damit weit über dem Branchendurchschnitt, der ein Minus von rund 13 % nach fünf Monaten zeigt. Mit einem Blick auf die Quartale erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch dem ersten Quartal 2022. Ergebnisseitig konnte Koenig & Bauer die Material- und Energieteuerung durch die angekündigten Preiserhöhungen nahezu ausgleichen. Jedoch hat der Anteil der ineffizienten Produktionskosten aufgrund der weltweit gestörten Lieferketten im zweiten Quartal zugenommen. Sie führen auch zu notwendigen Mehr- oder Nacharbeiten an den Anlagen und Maschinen und belasten die Produktivität sowohl in den Werken als auch vor Ort bei den Kund:innen. Der im Rahmen des Effizienzprogramms P24x eingeführte Zentraleinkauf zahlt sich bei den gestörten globalen Lieferketten ebenfalls aus. Generell sind die Fortschritte des Programms P24x im ersten Halbjahr erfolgreich und führten zu rund 22 Mio. € Einsparungen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Konzern war mit -13,8 Mio. € noch negativ. Der Vorjahreswert von 6,4 Mio. € war durch die effizientere Umsetzung der Personalmaßnahmen im Rahmen von P24x mit 21,3 Mio. € positiv beeinflusst und lag operativ bei -14,9 Mio. €. Somit verbesserte sich das operative EBIT um 1,1 Mio. €., was einer operativen EBIT-Marge von -2,8 % nach -3,0 % im Vorjahr entspricht. Nach Steuern vom Einkommen und Ertrag lag das Konzernergebnis zum 30. Juni 2022 bei -15,8 Mio. € (Vj.: 1,1 Mio. €). Dies entspricht einem anteiligen Ergebnis je Aktie von -0,98 € (Vj.: 0,05 €). Mit einer Konzerneigenkapitalquote von 29,1 % (Jahresende 2021: 28,7 %) ist das Unternehmen mit dieser Eigenkapitalbasis und mehr als 250 Mio. € frei verfügbaren liquiden Mitteln finanziell gut aufgestellt.

    Jahresprognose 2022 und Mittelfristziele bestätigt

    Das zweite Halbjahr bleibt weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt. Die Entwicklung der weltweit gestörten Lieferketten ist ebenso unvorhersehbar wie auch die der geopolitischen Lage und der hohen Inflation in Europa und den USA und könnten zu einer weltwirtschaftlichen Verlangsamung im zweiten Halbjahr führen. Hinzu kommt der aktuell nicht abschätzbare pandemische Verlauf in den Wintermonaten. Die geplante Auslieferung der Maschinen und Anlagen für die zweite Jahreshälfte 2022 stellt eine große Herausforderung für Koenig & Bauer dar und muss bei einer weiteren Verschlechterung der globalen Lieferkettensituation neu bewertet werden. Daher ist zur Fertigstellung des Halbjahresberichts weiterhin keine verlässliche Konkretisierung der Jahresprognose 2022 möglich und Koenig & Bauer geht für 2022 nach wie vor beim operativen Konzernumsatz und der operativen EBIT-Marge von einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr aus und bestätigt die Mittelfristziele.

    Dr. Stephen Kimmich, CFO von Koenig & Bauer: „Wir fühlen uns trotz aller externen Unwägbarkeiten gut aufgestellt, unsere Ziele für 2022 zu erreichen und gehen damit den notwendigen Schritt in Richtung unserer Mittelfristziele.“

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung. 

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    news-2314 Fri, 22 Jul 2022 09:44:00 +0200 Koenig & Bauer verstärkt Präsenz im Wachstumsmarkt Wellpappe http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-verstaerkt-praesenz-im-wachstumsmarkt-wellpappe/
  • Fokus auf wachsenden Verpackungsmarkt mit Schwerpunkt auf High Board Line Flexo- Druckmaschinen und Rotationsstanzen für die Wellpappen-Industrie
  • Künftiges gemeinsames Produktportfolio bietet den Kunden ein umfassendes Angebot in allen Preis- und Performanceklassen 
  • Innovationspotential durch gemeinsame Weiterentwicklung des Produktportfolios 
  • Ausbau eines gemeinsamen weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerks 
  • Künftig firmiert Celmacch unter dem Namen Koenig & Bauer Celmacch
  • Nach der Übernahme von 49 Prozent der Anteile firmiert Celmacch künftig unter dem Namen Koenig & Bauer Celmacch

    Koenig & Bauer, der Druckmaschinenhersteller mit dem breitesten Produktportfolio in der Branche, und Celmacch Group S.r.l., einer der führenden Hersteller für High Board Line Flexodruckmaschinen und Rotationsstanzen für die Wellpappen-Industrie, haben mit der Vertragsunterzeichnung die Grundlage für die gemeinsame Weiterentwicklung und Vermarktung im Wachstumsmarkt Wellpappe gelegt. Koenig & Bauer setzt damit auch seine erfolgreiche Portfoliostrategie fort, die zur DNA des Unternehmens zählt. Künftig firmiert Celmacch unter dem Namen Koenig & Bauer Celmacch S.r.l.

    Wellpappe: Das Multitalent im attraktiven Verpackungsmarkt

    Wellpappe ist so vielseitig wie die Waren und Güter, die darin verpackt werden und besitzt wertmäßig den größten Anteil am Gesamtmarkt für Verpackungen. Neben klassischen Wellpappeverpackungen sind Umverpackungen - sogenannte Sekundär- und Tertiärverpackungen - ein wichtiger Teil der Verpackungsindustrie. Sie gewinnt durch E-Commerce weiter an Bedeutung. Wellpappe ist zudem ein aufmerksamkeitsstarker Werbemittelträger am Point-of-Sale. Darüber hinaus ist sie umweltfreundlich, leicht zu entsorgen und mit einem durchschnittlich 80 prozentigen Recyclinganteil ein vorbildliches Kreislaufprodukt. Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher von Koenig & Bauer, bekräftigt: ”Wellpappe entspricht den steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen in der Verpackungsindustrie, nicht zuletzt durch den European Green Deal und damit unserer Strategie “Exceeding Print”. 

    Celmacch hat über 40 Jahre Erfahrung im Wachstumsmarkt Wellpappe den auch Koenig & Bauer mit den ergänzenden Maschinen CorruCUT und CorruFLEX adressiert. Mit der Entwicklung und Produktion von High Board Line Flexo-Druckmaschinen und Rotationsstanzen, die den hohen Technologieanforderungen gerecht werden, hat sich Celmacch insbesondere seit dem Relaunch ihrer Chroma-Familie in 2019 am Markt hervorragend etabliert und beliefert damit bereits, hauptsächlich auf den lokalen Märkten, zahlreiche große internationale Verpackungshersteller. 

    Luca Celotti, General Manager von Celmacch, ergänzt: „Celmacch hat einen Partner für die langfristige Zusammenarbeit gesucht und diesen in Koenig & Bauer gefunden. Wir sind für ein weiteres Wachstum mit dem aktuellen Produktportfolio sehr gut aufgestellt. Durch den Zusammenschluss können wir dieses Potential mit dem nun zur Verfügung stehenden internationalen Vertriebs- und Servicenetzwerk von über 2.000 Koenig & Bauer Mitarbeitenden deutlich internationaler ausbauen und somit skalierbarer machen. Diesen Weg wollen wir als Gründerfamilie an der Seite unseres neuen Partners aktiv gemeinsam gestalten und die Produktionskapazitäten am Standort Desenzano del Garda weiter erhöhen.”

    Einzigartiges Produktportfolio von Flexo-Druckmaschinen für die Wellpappen-Industrie

    Die Chroma-Evo-Reihe von Celmacch bietet den Einstieg in modulare Rotationsstanzen und Flexodruckmaschinen. Während die Chroma-High-Tech-Serie den Anforderungen nach hoher Automatisierung gerecht wird. Die CorruCUT und CorruFLEX von Koenig & Bauer stehen für die hochproduktive Herstellung von rotativ gestanzten Boxen und bedruckten Wellpappebogen und setzen Maßstäbe in Puncto Automatisierung und Performance. Geplant ist, dass alle Maschinen unter dem Produktnamen Chroma vereint werden. Damit wird Koenig & Bauer Celmacch mit der Chroma Produktfamilie in Zukunft den Kund:innen ein umfassendes Produktportfolio in allen Preis- und Performanceklassen anbieten können.

    „Wir sind im Markt für den Wellpappendirektdruck angekommen und werden durch den Zusammenschluss mit  Celmacch gemeinsam weiter Innovationen vorantreiben und unsere Marktposition ausbauen“, bekräftigt Christoph Müller, Vorstandsmitglied von Koenig & Bauer. 

    Dr. Stephen Kimmich, CFO bei Koenig & Bauer, erläutert: „Seit Beginn der 90er Jahre hat Koenig & Bauer durch Zukäufe im wachsenden Verpackungsmarkt seine Positionierung ausgebaut. Ich bin überzeugt davon, dass sich die Kompetenzen beider Unternehmen hervorragend ergänzen werden. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Ausbau unseres gemeinsamen Geschäfts im Wellpappenmarkt.”

    Der Sitz von Koenig & Bauer Celmacch mit rund 50 Mitarbeitenden wird weiterhin in Desenzano, Italien. Die Celmacch Group S.r.l. verfügt über eine gesunde Finanzkraft und konnte seit dem Produktrelaunch in 2019 ein starkes Umsatzwachstum auf aktuell rund 20 Mio. € erzielen. Im ersten Schritt liegt der Fokus der Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Vertrieb und Service, der Produktweiterentwicklung sowie der Kapazitätserweiterung in der Montage.  Koenig & Bauer hat die Option sukzessive weitere Anteile an der Celmacch Group S.r.l. über die 49 Prozent hinaus zu erwerben. 

    Der Unternehmenserwerb der Anteile an der Celmacch Group S.r.l. steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Freigabe für ausländische Direktinvestitionen FDI (foreign direct investment) in Italien. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing ist  voraussichtlich im September 2022.

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    RSS Feed Technologie Markt Unternehmen / IR
    news-2308 Fri, 01 Jul 2022 10:07:40 +0200 Feierliche Namensänderung: Inklusive Schule in der Zellerau heißt jetzt „Fanny-Koenig-Grundschule“ http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/feierliche-namensaenderung-inklusive-schule-in-der-zellerau-heisst-jetzt-fanny-koenig-grundschule/
  • Namensänderung der ehemaligen Adalbert-Stifter-Grundschule
  • Fanny Koenig soll den Schüler:innen als Vorbild dienen
  • Koenig & Bauer gratulierte mit Übergabe einer bedruckten Keramikplatte und kündigte „Fanny-Koenig-Preis“ zur Ehrung und Förderung von Frauen im Maschinen- und Anlagenbau an
  • Die 100 cm x 70 cm große Keramikplatte gibt der „neuen“ Fanny-Koenig-Grundschule ein Gesicht und den Schüler:innen ein greifbares Vorbild (1)

    Zur feierlichen Umbenennung der ehemaligen Adalbert-Stifter-Grundschule in „Fanny-Koenig-Grundschule“ gratulierten Claus Bolza-Schünemann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer, und Marc Bolza-Schünemann, Referent des Vorstandssprechers von Koenig & Bauer. Die Namensänderung wurde im Rahmen des Schulfestes am 1. Juli gefeiert und mit der Übergabe einer 100 cm x 70 cm großen Keramikplatte gekrönt, die mit einer Druckmaschine von Koenig & Bauer Durst bedruckt wurde.

    Mit dem bisherigen Namen Adalbert-Stifter-Grundschule verbanden viele Bewohner:innen der Zellerau lediglich das Schulhaus in der Schorkstraße. Um ein Zeichen der Verbundenheit der beiden Schulhäuser in der Friedrichstraße und Frankfurter Straße zu setzen, sollte ein neuer Name gefunden werden, der zugleich ein Statement setzt.

    Zeichen setzen für Chancengleichheit und Engagement

    Ein starkes weibliches Vorbild kann die Grundeinstellung der Kinder nachhaltig positiv beeinflussen – Fanny Koenig ist dafür geradezu prädestiniert, erklärt Rektorin Bettina Wohlleber. „Unsere Schüler:innen kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Mit einer starken Frau als Namensgeberin wollen wir den Kindern zeigen, dass alle die Möglichkeit haben, etwas zu erreichen und sich selbst zu verwirklichen – unabhängig von Geschlecht und Herkunft.“ 

    Über den neuen Schulnamen und das starke Vorbild freuen sich neben den Schüler:innen (v.l.n.r.): Daniela Schuster (Stadt Würzburg, Fachbereichsleiterin Schule), Ingo Matschullis (Schulamtsdirektor), Bettina Wohlleber (Rektorin Fanny-Koenig-Grundschule), Marc Bolza-Schünemann (Koenig & Bauer, Referent des Vorstandssprechers) und Claus Bolza-Schünemann (Koenig & Bauer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender) (2)

    Historisches Vorbild aus der Region

    Fanny Koenig (1803 - 1882) gilt als eine der ersten Unternehmensmanagerinnen weltweit. Nach einer Kindheit in Armut und dem plötzlichen Tod ihres Mannes Friedrich Koenig, Gründer von Koenig & Bauer, mobilisierte die nun alleinerziehende Mutter von drei Kindern alle Kräfte und half dabei, das Druckmaschinen-Unternehmen wieder an die Spitze zu bringen. Im 19. Jahrhundert musste sie dafür einige Vorurteile und Hindernisse überwinden, was sie nicht davon abhielt, sich für die Menschen im Unternehmen und in der Region einzusetzen. So gründete sie, unter anderem, gemeinsam mit dem örtlichen Pfarrer eine Einrichtung zur Betreuung der Kinder der Fabrikarbeiter. 

    Auftakt für Fanny-Koenig-Preis

    Claus Bolza-Schünemann, der über 30 Jahre bei Koenig & Bauer tätig war – den Großteil dieser Zeit als Vorstandsmitglied und später -vorsitzender – freute sich ganz besonders über die Ehrung seiner „Ur-Ur-Ur-Großmutter“ und das Engagement der Schulleitung für die Namensänderung. Dr. Andreas Pleßke, heutiger Vorstandssprecher von Koenig & Bauer ergänzt: „Fanny Koenig hat uns inspiriert, ab 2023 jährlich einen Fanny-Koenig-Preis auszuloben, der an besonders engagierte Frauen im Maschinen- und Anlagenbau vergeben werden soll. Damit wollen wir verstärkt darauf aufmerksam machen, dass es in noch männlich dominierten Branchen auch heute viele Frauen gibt, die großartige Arbeit leisten – und dies aktiv fördern.“

    Die Fanny-Koenig-Grundschule

    Die Fanny-Koenig-Grundschule zählt aktuell 228 Schüler:innen. Davon haben 62 Kinder einen sonderpädagogischen Förderbedarf und 45 Kinder noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse. Das inklusive Profil der Grundschule umfasst des Weiteren die Förderung individueller Fähigkeiten, beispielsweise im Rahmen von MINT-Fächern und dem sogenannten SINUS-Programm. Außerdem steht eine weltoffene, emanzipierte Erziehung der Schüler:innen im Fokus der Lehrkräfte.

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    RSS Feed Unternehmen / IR
    news-2302 Thu, 23 Jun 2022 10:35:09 +0200 90 Prozent der weltweiten Banknoten sind “schweizerisch” http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/90-prozent-der-weltweiten-banknoten-sind-schweizerisch/
  • Spezialisierte Druckmaschinen, Banknotendesignsoftware, Lösungen für die Druckvorstufe, Sicherheitselemente - all diese Lösungen werden in Lausanne von Koenig & Bauer Banknote Solutions für die weltweite Banknotenindustrie entwickelt
  • Die Zahl der im Umlauf befindlichen Banknoten steigt weltweit jedes Jahr aufgrund ihrer einzigartigen Merkmale - Sicherheit, Privatsphäre, Zugänglichkeit für alle und kostenlos für den Benutzer
  • Zur Bekämpfung von Fälschungen ist die Kombination von Sicherheitsmerkmalen und die Entwicklung neuer, einzigartiger Verfahren von entscheidender Bedeutung, wie z. B. die SPARK®-Technologie, die durch SICPA-Farben und die einzigartige Siebdruckmaschine von Koenig & Bauer Banknote Solutions ermöglicht wird
  • Die Banknotentechnologie entwickelt sich weiter und passt sich den Bedürfnissen der Nutzer an. Koenig & Bauer Banknote Solutions bietet erste Antworten auf diesen Wandel
  • Die überwiegende Mehrheit der Banknoten auf der ganzen Welt entsteht dank Schweizer Technologie. Wie die von SICPA hergestellten Spezialtinten, die hochentwickelten Druckmaschinen, die berühmten "Banknotenbretter" sowie alle damit verbundenen Lösungen (Druckplattenherstellung, Design, Qualitätskontrolle usw.) werden von Koenig & Bauer Banknote Solutions (K&B Banknote Solutions) in Lausanne entwickelt und Zentralbanken und privaten Druckereien für die Produktion ihrer Banknoten zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen und seine Präsenz in Lausanne.

    Für die Herstellung einer Banknote sind mindestens vier Druckverfahren erforderlich, bei den sichersten Banknoten acht. Das Ziel ist natürlich, die Banknote fälschungssicher oder sehr kompliziert zu reproduzieren zu machen, während sie gleichzeitig mit diesen Maschinen leicht zu drucken ist.

    8 Schritte und unendlich mehr

    Eine Banknote wie der Schweizer Franken wird in acht Druckstufen hergestellt. Ein erster Offsetdruck gibt die Farbe mit der weltweit einzigen Maschine, die gleichzeitig Vorder- und Rückseite bedrucken kann (Simultan-Offsetdruck). Es folgt ein Siebdruck mit den gewünschten Motiven, dann das Aufbringen von Folie und ein Mikroperforationsverfahren, die alle für zusätzliche Sicherheit sorgen. Im fünften Schritt wird das Relief der Banknote hergestellt, das ebenfalls ein Sicherheitsmerkmal darstellt (Intaglio), im sechsten Schritt werden die Banknoten nummeriert und im siebten Schritt wird ein Lack aufgetragen. Im letzten Schritt werden die fertigen Bündel geschnitten und verpackt.

    Vor diesen Prozessen muss jedoch das Design der Banknote entwickelt werden und die Platten, ohne die die Druckmaschinen nicht drucken können, müssen hergestellt werden. Darüber hinaus werden die Bögen während oder nach jedem Prozess geprüft, um eine einwandfreie Qualität am Ende der Produktionskette zu gewährleisten.

    Sicherheit geht vor

    Es ist offensichtlich, dass die Sicherheit einer Banknote von den sichtbaren und unsichtbaren Elementen abhängt, die sie enthält. Vom Wasserzeichen bis zum Sicherheitsfaden, von der Papierqualität bis zur Tintenqualität, von versteckten Elementen bis zu solchen, die nur aus einem bestimmten Blickwinkel erkennbar sind, bieten die zahlreichen kombinierten Möglichkeiten eine nahezu unendliche Palette von Möglichkeiten zur Personalisierung des Geldes. In Zusammenarbeit mit SICPA hat K&B Banknote Solutions sogar ein Druckverfahren und magnetische Tinten entwickelt, die heute weltweit als SPARK® bekannt sind, um Fälschungen durch einzigartige Verfahren und Verbrauchsmaterialien zu bekämpfen.

    Die Sicherheit wird auch durch die Software gewährleistet, die von AGFA und K&B Banknote Solutions speziell für das Unternehmen entwickelt wurde. Sie ermöglichen die Verwaltung der Gravur, die Origination, d.h. das Design der Banknoten besteht nur aus Linien, und die Vorbereitung der Dateien für die Herstellung der Druckplatten.

    Alles wird in Europa hergestellt

    Lausanne ist das Herzstück der Aktivitäten von K&B Banknote Solutions. Das Firmengebäude beherbergt unter anderem den Verkauf, die Produktentwicklung und das Produktmanagement, das Design der Banknoten und die Herstellung der Druckplatten sowie die Logistik und das Marketing. In Deutschland sind die Gebäude in Würzburg und Bielefeld für das Engineering und die Dienstleistungen zuständig. Die Montage der Maschinen erfolgt in Mödling in Österreich.

    Nicht alle Länder der Welt verfügen über eigene Maschinen und einige vergeben Aufträge an private Partner. Aber alle Druckmaschinen, die heute weltweit in Betrieb sind, erfordern Training, Wartung und mögliche Updates, die von den Spezialisten von K&B Banknote Solutions durchgeführt werden.  

    Die Banknote lebt

    Zur Überraschung vieler und trotz der Digitalisierung von Bankkonten und anderen Transaktionen über das Internet, ist die Banknote weltweit auf dem Vormarsch. Jedes Jahr wird eine Produktionssteigerung von 2 bis 3 Prozent verzeichnet. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Banknote bietet ihrem Benutzer die größte Unabhängigkeit und Freiheit. Weltweit besitzen 1,6 Milliarden Menschen kein Bankkonto. Die Währung bietet auch eine unübertroffene Sicherheit in Bezug auf den Schutz von Daten, die von digitalen Akteuren gesammelt werden, und deren manchmal zweifelhafte Verwendung. Darüber hinaus ist die Banknote mit keinerlei Gebühren verbunden. Weltweit werden 75 Prozent der Zahlungen von Person zu Person in bar getätigt. https://www.cashmatters.org/blog?types=key-facts

    Und noch etwas

    K&B Banknote Solutions ist der Weltmarktführer im Druck von Banknoten, aber das Unternehmen gehört zur Koenig & Bauer Gruppe, dem Marktführer im Verpackungsdruck, der über die vielfältigste Produktpalette verfügt und auch Spezialdrucke anbietet. Drucke auf Glas oder Metall, Codierung von Identifikationsmerkmalen wie Haltbarkeitsdaten sind ein wesentlicher Bestandteil der Lösungen der Gruppe.  

    Neben der Herstellung von Maschinen entwickelt das Lausanner Unternehmen auch neue Sicherheits- und sogar Spielanwendungen. Eine dieser Anwendungen ermöglicht es, die Gültigkeit einer Banknote mit Hilfe eines Smartphones in weniger als einer Sekunde zu überprüfen, eine andere ermöglicht es, eine digitale Nachricht auf einer Banknote durch den Inhaber zu lesen. K&B Banknote Solutions ist somit eine treibende Kraft bei der Weiterentwicklung der Banknote, indem sie neue Funktionen hinzufügt und den neuen Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird.

    Weitere Informationen sind unter banknote-solutions.koenig-bauer.com verfügbar.

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    RSS Feed France News only Technologie Markt Ideen & Innovationen
    news-2299 Tue, 21 Jun 2022 09:31:07 +0200 Energieeinsparung im Metal Decorating http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/energieeinsparung-im-metal-decorating/
  • Darstellung alternativer Technologien und Möglichkeiten zur Gaseinsparung
  • Erläuterung anhand von Best-Practice-Beispielen
  • Durchgehend positives Feedback der Kund:innen
  • Das Webinar stellte alternative Technologien und Möglichkeiten zur Gaseinsparung vor (2)

    Die Einsparung von Energie gehört zu den aktuellsten Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere die gestiegenen Gaspreise treiben bei vielen Kund:innen die gesamten Produktionskosten deutlich in die Höhe. Deshalb hat Koenig & Bauer MetalPrint für seine Kund:innen ein Webinar über Möglichkeiten der Gaseinsparung angeboten. Die Teilnahme und das Feedback der drei angebotenen Online-Termine war enorm.

    Metal Decorating ist ein anspruchsvoller Industriezweig mit einem hohen Energiebedarf. Die Heißlufttrockner, durch welche die lackierten Bleche laufen, werden vorwiegend mit Gas beheizt. In puncto Energieeinsparung und Abluftreinigung hat Koenig & Bauer MetalPrint schon früh alle Möglichkeiten verfolgt und verschiedene Techniken entwickelt. Bereits 1974 gab es beispielsweise die integrierte Abluftreinigung, seit 2009 das HighEcon-Abluftreinigungssystem. Der 2014 auf den Markt gebrachte HighEcon-Trockner, der mit seinem neu entwickelten KXB-Brenner und einer hohen Effizienz bis zu 70 Prozent der Gaskosten im Vergleich zu älteren Versionen einsparen kann, erhielt den METPACK Innovation Award.

    Bei der Trocknung der Lösemittellacke wird die lösemittelgeladene Luft der thermischen Nachverbrennung (TNV) zugeführt. Bei integrierten Systemen wie dem HighEcon- oder EcoTNV-Trockner wird die Abluft nicht nur gereinigt, sondern auch die Wärme für den Trockner generiert. Die Lösemittel in der Abluft werden genutzt, um Energie zu sparen. Bei ausreichender Lösemittelkonzentration in der Abluft kann der Gasverbrauch auf ein Minimum reduziert werden.

    Der HighEcon-Trockner ermöglicht eine bis zu 70-prozentige Gaseinsparung (1)

    Best-Practice-Beispiele als Unterstützung

    Anhand von Best-Practice-Beispielen erläuterten die Referent:innen Olga Martin und Dominik Wewior, welche Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs es gibt. Für eine genaue Berechnung des Gasverbrauchs kann ein Fragebogen ausgefüllt werden und die Kund:innen erhalten eine auf den konkreten Anwendungsfall ausgelegte Kalkulation. Ist ein älteres System im Einsatz, wird das Einsparpotenzial durch ein Upgrade auf ein neues System aufgezeigt. 

    Bei bestehenden Installationen kann der Energiebedarf durch eine intelligente Organisation der Produktion oder die Erhöhung der Produktivität optimiert werden. Die Einflüsse auf den Gasverbrauch wurden für die jeweiligen Trockner-Versionen im Markt aufbereitet und dargestellt. Die praktische Umsetzung wurde anhand von Beispielen erklärt.

    Einsparungen anderer Energiequellen lassen sich erzielen, wenn die Abluft des Trockners zur Wärmerückgewinnung eingesetzt wird. Die ca. 200°C heiße Abluft kann über Luft/Wasser-Wärmetauscher z. B. zur Heizung oder Kühlung von Verwaltungsgebäuden, für Warmwassererzeugung oder eine energieeffiziente Kühlung von Produktionslinien eingesetzt werden. Auch eine Einspeisung in das Fernwärmenetz ist möglich. In diesem Bereich baut Koenig & Bauer MetalPrint seine Partnerschaften aus, um gemeinsam individuelle Lösungen anbieten zu können.

    Beispiele zum Energieverbrauch (3)

    Alternativen zu Erdgas

    Darüber hinaus wurden Alternativen zum Erdgas erläutert. Aufgrund der Preissteigerungen und hinsichtlich der Versorgungssicherheit mit ausreichenden Mengen sehen manche Kund:innen ein Abhängigkeitsrisiko und suchen nach Alternativen. Grundsätzlich ist es möglich, den Trockner auch mit anderen Energieträgern wie LPG, Biogas oder Wasserstoff zu beheizen. Hier wurden geeignete Energieträger vorgestellt und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt.

    Die Resonanz der Kund:innen war sehr gut. Das Team von Koenig & Bauer MetalPrint wird Sie nun mit persönlicher Beratung und geeigneten Retrofits beim Energieeinsparen unterstützen.

    Wenn auch Sie Interesse an einer Beratung haben, wenden Sie sich bitte an info-metalprint(at)koenig-bauer.com.

    Weitere Informationen unter www.metalprint.koenig-bauer.com.

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    news-2283 Tue, 24 May 2022 14:10:54 +0200 Pioniergeist trifft auf Verbundenheit: Hohe Beteiligung bei dritter virtueller Hauptversammlung http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/pioniergeist-trifft-auf-verbundenheit-hohe-beteiligung-bei-dritter-virtueller-hauptversammlung/
  • Mehr stimmberechtigtes Grundkapital als im Vorjahr vertreten
  • Unternehmen weiter auf Erholungskurs – P24x bringt Steigerung der operativen Ertrags- und Finanzkraft
  • Hohe Fertigungstiefe und vertikale Integration helfen bei den aktuell gestörten Lieferketten
  • Strategie „Exceeding Print“ beschreibt das künftige Handeln und geht weit über das „Drucken“ hinaus
  • Hauptversammlung beruft Dipl.-Kfm. Carsten Dentler als Vertreter der Anteilseigner mit großer Mehrheit erneut in den Aufsichtsrat
  • Insgesamt rund 64 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals – und damit mehr als im Vorjahr – war heute auf der 97. Ordentlichen Hauptversammlung der Koenig & Bauer AG vertreten. Die infolge der zum Zeitpunkt der Einberufung nicht abschätzbaren pandemischen Situation zum dritten Mal virtuell stattgefunden hat. Anteilseigner bzw. Bevollmächtigte konnten ihre Fragen zur Tagesordnung vorab online einreichen und in diesem Jahr erstmalig während der Veranstaltung schriftliche Nachfragen stellen sowie Stellungnahmen in Schrift- oder Videoform einbringen.

    Redner im Gesamtblick: Bereits zum 3. Mal fand die Hauptversammlung der Koenig & Bauer AG Covid-19-bedingt virtuell statt (1)

    Der Aufsichtsratsvorsitzende, Professor Dr.-Ing. Raimund Klinkner, eröffnete die Hauptversammlung um 11 Uhr zunächst mit einem Statement zu dem Angriffskrieg in der Ukraine, bevor er in die Tagesordnung als Versammlungsleiter eintrat. Klinkner erläuterte im Bericht des Aufsichtsrats die Schwerpunkte der Tätigkeit, zu denen neben der Stabilisierung und Steigerung der operativen Ertrags- und Finanzkraft des Konzerns strategische Themen zur Weiterentwicklung mit den Säulen Digitalisierung, Modularisierung und Nachhaltigkeit im besonderen Fokus standen. Im Anschluss fasste er aus Sicht als Aufsichtsratsvorsitzender die Entwicklung des Unternehmens auch im Kontext der aktuellen weltweiten Herausforderungen zusammen und resümierte: „Damit müssen wir als Gesellschaft und als Unternehmen umgehen. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Koenig & Bauer für all diese Herausforderungen gut aufgestellt ist.“

    Erfolgreiche Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 und darüber hinaus

    In seiner Rede blickte Vorstandssprecher, Dr. Andreas Pleßke, auf ein zugleich positives aber auch herausforderndes Jahr. Trotz der vorherrschenden Covid-19-Pandemie und den aktuellen Rahmenbedingungen, wie Lieferengpässen und damit einhergehenden Material- und Energieteuerungen, ist es Koenig & Bauer gelungen, die Jahresprognose mit einem Umsatz von 1.115,8 Mio. € zu erreichen und mit einem EBIT von 28,5 Mio zu übertreffen. Pleßke erläuterte, wie dazu neben dem Effizienzprogramm P24x das bewährte, breite und diversifizierte Produktportfolio beigetragen hat: „Ein Unternehmen ist nicht über 200 Jahre hinweg erfolgreich, wenn es keinen Pioniergeist in sich trägt und dafür stehen beispielhaft die technisch führenden Entwicklungen im Digitaldruckbereich, den erfolgreichen Markteintritt in den Markt für die Bedruckung von Wellpappe und last but not least unsere Apps ValiCash™ und Smill™, die eine Brücke zwischen der physischen Welt des Drucks und der digitalen Welt schlagen.“ Auch wies er mit Blick auf den hohen Grad an vertikaler Integration und der hohen Fertigungstiefe auf eine weitere Besonderheit des Unternehmens hin. Diese galten lange Zeit als überholt und zahlen sich nun in Zeiten gestörter globaler Lieferketten und damit einhergehender Materialknappheit mehrfach aus. Zudem entsprechen sie dem aktuellen Nachhaltigkeitszeitgeist mehr denn je. Hinsichtlich der adressierten Endmärkte, insbesondere dem strukturell wachsenden Markt für Verpackungen, den die Pandemie sogar beflügelt hat, ist das Unternehmen gut aufgestellt. Menschen bestellten noch mehr online. Neben dem aktuellen Smartphone in einer hoch veredelten Faltschachtel landen vermehrt verpackte Lebensmittel in der Wellpappenversandbox. Koenig & Bauer übernimmt hier eine besondere Rolle und Verantwortung, denn das Unternehmen beherrscht alle industriellen Druckverfahren auf nahezu allen Substraten – auch auf Wellpappe.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende, Professor Dr. Ing. Raimund Klinkner, verkündet die Ergebnisse der Beschlussanträge (2)

    Mit „Exceeding Print“ richtete der Vorstandssprecher zugleich seinen Blick in die Zukunft des Konzerns. Die Strategie geht weit über das Thema „Drucken“ hinaus und ist die Antwort auf den ständigen Wandel und beschreibt das zukünftige Handeln. Pleßke ging in seiner Rede detailliert auf die Säulen „Nachhaltigkeit“ und „Modularisierung“ ein. Der Finanzvorstand, Dr. Stephen Kimmich erläuterte in seiner Rede die dritte Säule „Digitalisierung“. Alle drei Säulen sind die Leitplanken zur Transformation vom traditionellen Maschinenbauer zum agilen Technologiekonzern.

    Die Strategie zeigt sich auch in der neuen Art der Berichterstattung, auf die der Finanzvorstand einging, bevor er den Aktionär:innen in seiner Rede die starken Gesamtjahresergebnisse 2021 einordnete. Zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2022 kommentierte Kimmich: „Wir haben uns in einem eingetrübten Konjunkturumfeld behauptet und konnten die Material- und Energieteuerungen durch Preisanpassungen ausgleichen.“ Das Unternehmen bestätigt weiterhin die Mittelfristziele von 1,3 Mrd. € Umsatz bei einer EBIT-Marge von mindestens 7 % sowie die Reduzierung des Net Working Capitals auf einen Wert von maximal 25 % des Jahresumsatzes, die nach Abschluss des Effizienzprogramms P24x erreicht sein sollen. Trotz der großen Unsicherheiten aufgrund der bereits beschriebenen exogenen Faktoren erwartet das Unternehmen für 2022 beim operativen Konzernumsatz und der operativen EBIT-Marge einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

    Dr. Stephen Kimmich ergänzt: „Damit gehen wir in 2022 einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfristziel und nutzen unsere verschiedenen Wachstumsmöglichkeiten – allen voran durch „Exceeding Print“. Dabei schließen wir ein anorganisches Wachstum nicht aus, denn M&A-Aktivitäten zählen quasi zur über 200-jährigen DNA von Koenig & Bauer.“

    Die Strategie „Exceeding Print“ zeigt sich auch im neuen Berichtskonzept: Die nachhaltige Faltschachtel aus Wellpappe liefert einen Teil der modular aufgebauten Berichtsstruktur, die um die digitale Berichtswelt ergänzt wird (3)

    Dipl.-Kfm. Carsten Dentler als Vertreter der Anteilseigner mit großer Mehrheit bestätigt

    Die Aktionäre des Unternehmens hatten auf der Hauptversammlung über neun der zehn Tagesordnungspunkte abzustimmen, unter anderem über die Wiederwahl von Herrn Dipl.-Kfm. Carsten Dentler als Vertreter der Anteilseigner. Mit großer Mehrheit bestätigten die Aktionär:innen diesen Vorschlag der Verwaltung. Auch wurde der Tagesordnungspunkt zwei, über die Verwendung des Bilanzgewinns der Koenig & Bauer AG, zugestimmt. Neben der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wählten die Anteilseigner PricewaterhouseCoopers in Frankfurt am Main zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022. Allen anderen Tagesordnungspunkten wurde ebenfalls mit der erforderlichen Mehrheit zugestimmt. Eine ausführliche Übersicht zu den einzelnen Abstimmungsergebnissen sowie die Kernaussagen finden Sie auf der Homepage in der Rubrik Investor Relations unter "Hauptversammlung".

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    news-2281 Mon, 23 May 2022 10:57:17 +0200 Koenig & Bauer macht Herzstück fit für die Zukunft http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-macht-herzstueck-fit-fuer-die-zukunft/
  • Mechanisches und elektrisches Retrofit in drei Abschnitten
  • OÖN Druckzentrum macht sich fit für die Zukunft
  • Erfolgskurs hält an mit jährlichem Druck von 175 Millionen Zeitungen
  • Die Commander von Koenig & Bauer bildet seit 2003 das Herzstück im Druckzentrum der Oberösterreichischen Nachrichten in Pasching. In den kommenden Monaten sorgt Koenig & Bauer mit einem Retrofit dafür, dass die Anlage fit für die Zukunft gemacht wird. Die Rollenwechsler, die Drucktürme, die Falzapparate, die Maschinensteuerung und die Leitstände der Commander werden sowohl mechanisch als auch elektronisch auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

    Die Maschinensteuerung und die Leitstände werden auf die neueste EAE-Technik umgestellt. Eine Farbdichteregelung und eine Farb- und Schnittregisterregelung von QIPC werden nachgerüstet. Farbwerke, Rollenwechsler und Falzapparate werden mechanisch überholt. Außerdem werden die Sprühbalken erneuert und alle Hauptantriebe gewartet.

    Bei einem Besuch von Koenig & Bauer im Druckzentrum der Oberösterreichischen Nachrichten in Pasching

    Koenig & Bauer wird bei dem Projekt als Generalunternehmer auftreten. „Ein Teil der Anlage wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt und erfüllt jeden Tag ihren Job. Wir wollen uns für die Zukunft richtig aufstellen – denn wir glauben nach wie vor an die gedruckte Zeitung. Mit diesem Retrofit sehen wir uns sehr gut aufgestellt“, so Ronald Sonnleitner, Geschäftsführer des Druckzentrums. Das Steuerungsretrofit wird in drei Abschnitten durchgeführt, um die tägliche Produktion konstant zu gewährleisten. Im Winter 2022 wird das Projekt abgeschlossen.

    Thomas Potzkai, Leiter Service Koenig & Bauer Digital & Webfed: „Seit mehr als 20 Jahren arbeiten wir bereits Hand in Hand. Aufgrund der Pandemie sahen wir uns damit konfrontiert fast alle Termine zu diesem komplexen Projekt online machen zu müssen und es hat reibungslos funktioniert – hier zeigt sich jahrelange vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit zahlen sich aus.“

    175 Millionen gedruckte Zeitungen pro Jahr

    Das Druckzentrum der Oberösterreichischen Nachrichten in Pasching ist eines der modernsten Druckereien in Österreich. 300.000 Druckplatten, 180.000 Kilogramm Druckfarbe und knapp 12.000 Tonnen Papier werden im Jahr verbraucht. Dank einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern Solarpanelen kann sich das Unternehmen zu 90 Prozent selbst mit grünem Strom versorgen. Das Flaggschiff des Unternehmens sind die OÖ Nachrichten. Daneben werden auch Monatszeitungen, Wochenzeitungen, Verbandszeitungen, Gratiszeitungen, Zeitungsbeilagen und Flyer gedruckt.

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    news-2278 Wed, 18 May 2022 10:54:16 +0200 Mondi Grünburg weiht hochmoderne Bogenoffset-Technik von Koenig & Bauer ein http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/mondi-gruenburg-weiht-hochmoderne-bogenoffset-technik-von-koenig-bauer-ein/
  • Steigerung der Offset-Kapazitäten um ca. 60 Prozent
  • 40 Prozent mehr Druckfläche pro Bogen
  • Erhöhung der Druckleistung um 35 Prozent
  • Halbierung der Rüstzeiten
  • Während der offiziellen Inbetriebnahme der Rapida 164 trafen sich v.l.n.r. Reinhard Marschall, Geschäftsführer Koenig & Bauer DACH, Markus Gärtner, CEO Corrugated Packaging Mondi Group, und Florian Döbl, Geschäftsführer des Werkes Mondi Grünburg, vor der neuen Maschine

    Im vergangenen Jahr gab Mondi, ein weltweit führender Verpackungs- und Papierhersteller, eine Investition in neue Drucktechnik für das Werk in Grünburg, Oberösterreich, bekannt. Mit dieser will das Unternehmen seine Marktposition als vollintegrierter Anbieter von Verpackungslösungen aus Wellpappe mit Flexo- und Offsetdruck in Österreich ausbauen. Die neue Bogenoffsetmaschine, eine Rapida 164 mit sechs Farbwerken und Lackausstattung (max. Bogenformat 1.205 x 1.640 mm, Druckleistungen bis zu 16.000 Bogen/h), entspricht dem modernsten Stand der Technik.

    Im April wurde die neue Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die Investition umfasste neben der Rapida 164 die zugehörige interne Logistik und Infrastruktur. Mit der Maschine, die über Inline-Farbregelung QualiTronic ColorControl sowie viele weitere Automatisierungsbausteine verfügt, soll eine Steigerung der Produktionskapazität im Bereich Offsetdruck von ca. 60 Prozent erreicht werden.

    Kapazitäten für zusätzliche Druckjobs

    Die produzierten Wellpappe-Bogen können nun in einem größeren Format als bisher (ca. 40 Prozent mehr Fläche) bedruckt werden. Die signifikant höhere Druckleistung der Rapida 164 führt zu einer Steigerung des Ausstoßes um ca. 35 Prozent pro Stunde. Daneben halbieren sich die Rüstzeiten gegenüber der Vorgängermaschine aus dem Jahr 2007.

    Damit erfüllt Mondi die anspruchsvollen Bedürfnisse seiner Kunden hinsichtlich Service und Qualität optimal. Offset-bedruckte und im Inline-Prozess hochwertig veredelte Verpackungen liefert das Unternehmen vor allem an Hersteller von Lebensmitteln und Konsumgütern. Eine Vielzahl an Lackeffekten bis hin zu Hoch- und Mattglanz, haptischen und olfaktorischen Effekten sollen die Kaufentscheidungen am PoS beeinflussen und die Käufer von der Qualität der verpackten Produkte überzeugen.

    Innovator in der Verpackungsbranche

    Die Recyclingfähigkeit der Wellpappenverpackung durch die bestehenden Wertstoffsammelsysteme bleibt dabei gegeben. Mondi Grünburg zeichnet sich seit Jahren als innovativer Treiber in der österreichischen Verpackungsbranche aus, was sich im Gewinn zahlreicher Innovationspreise manifestiert. So erhielt Mondi Grünburg Anfang des Jahres zwei der renommierten World Star Awards. Florian Döbl, Geschäftsführer des Mondi Werkes Grünburg, erläutert: „Wir arbeiten tagtäglich mit unseren Kunden zusammen, um bestehende Verpackungslösungen zu optimieren und kosteneffizientere, fortschrittlichere und nachhaltige Lösungen zu finden.“

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    news-2276 Tue, 17 May 2022 12:47:12 +0200 Koenig & Bauer Durst erweitert Portfolio um die Single-Pass Delta SPC 130 FlexLine Eco+ http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-durst-erweitert-portfolio-um-die-single-pass-delta-spc-130-flexline-eco/
  • Die neue Druckmaschine basiert auf der bewährten SPC Technologie-Plattform und ist zugleich aufrüstbar auf die Delta SPC 130 FlexLine Automatik
  • Kompaktes Trocknungssystem
  • Das neue Dynamic Nozzle Management Tool reduziert die Druckkopfwartung erheblich
  • Gäste bei der Open House in Lienz im Mai (1)

    Koenig Bauer Durst hat die aktuelle SPC Open House genutzt, um eine neue Ergänzung seines Produktportfolios mit der Vorstellung einer Entry Level Solution, der SPC 130 FlexLine Eco+ für Auflagenhöhen von 4-8 Millionen Quadratmeter im Jahr. Das kompakte Einsteigermodell bietet Wellpappenverarbeitern einen neuen Weg in die digitale Verpackung bzw. erweitert ihre bestehenden Möglichkeiten.

    Die Delta SPC 130 FlexLine Eco+ Digitaldruckmaschine, die mit wasserbasierten, lebensmittelkonformen und nachhaltigen Farben arbeitet, bietet ein beeindruckendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Drucker und verarbeitet Substrate von bis zu 1,3 mal 2,8 Metern. Diese neue Druckmaschine wird vollständig auf die Delta SPC FlexLine Automatic aufrüstbar sein. Der Vertrieb beginnt jetzt. Die neue Maschine basiert auf der etablierten und bewährten Delta SPC 130 FlexLine Automatic. Sie richtet sich an Verarbeiter mit einem Volumen von 4 bis 8 Millionen m2 pro Jahr und umfasst darüber hinaus ein kompaktes Trocknungssystem.

    Mit mehr als 60 Gästen beim SPC Open House im Durst Innovation Center Ost in Lienz, Österreich, im Mai, kündigte Koenig & Bauer Durst auch die Einführung von Dynamic Nozzle Management (DNM) an. Dieses Tool wird die Wartung der Druckköpfe im gesamten Delta SPC 130 Produktportfolio deutlich reduzieren, was einen weiteren  Produktivitätsschub für die Kunden bedeutet.

    Delta SPC FlexLine 130 Eco+ (2)

    DNM wird Teil des Standardpakets für das Delta SPC 130-Portfolio sein, einschließlich des neuen Eco+ Modells, und wird die Wartungszyklen der branchenweit renommierten und langlebigen Druckköpfe von Koenig & Bauer Durst weiter reduzieren. Das Tool identifiziert verstopfte Düsen der Druckköpfe und kann so programmiert werden, dass es die Menge der aus dem Druckkopf ausgestoßenen Tinte entsprechend steuert. So ist stets höchste Produktionsqualität garantiert.

    Matthias Krautgasser, Produktmanager Delta SPC 130 bei Koenig & Bauer Durst, sagte: "Wir haben bereits unser automatisches, kontaktloses Reinigungssystem implementiert - DNM wird die technische Verfügbarkeit und Produktivität unserer Delta SPC 130-Produktlinie weiter erhöhen. DNM ist ein weiteres Werkzeug in unserem Portfolio fortschrittlicher Technologien, die unseren Kunden in diesen herausfordernden Zeiten noch mehr Sicherheit gibt. Das DNM wird in alle neuen Produkte integriert, selbstverständlich auch in das Modell Delta SPC 130 FlexLine Eco+, das ab nächstem Jahr erhältlich sein wird. Es kann auch bei bestehenden Kundeninstallationen nachgerüstet werden.

    „Viele der Wellpappenverarbeiter, mit denen wir im Gespräch sind, haben Auflagen von 4 bis 8 Millionen m2 im Jahr. Damit ist die neue Delta SPC 130 Eco+ von Koenig & Bauer Durst, die später auf die SPC 130 FlexLine Automatic aufgerüstet werden kann, perfekt für sie geeignet.“

    Robert Stabler, Geschäftsführer, Koenig Bauer Durst, sagte: „Rohstoffknappheit, Kostendruck und Strategien zur Risikominimierung stehen bei den Kunden weiterhin ganz oben auf der Agenda. Zudem fordern Markenartikler, dass neue Produktionsmethoden zuverlässig, compliant und kosteneffizient sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass unser komplettes Produktportfolio, einschließlich der neuen Koenig & Bauer Durst Eco+-Druckmaschine, den sich schnell ändernden Anforderungen gewachsen ist. Die Gespräche auf unserem SPC Open House haben ergeben, dass es für Wellpappenverarbeiter immer wichtiger wird, kundenindividuell in Masse zu produzieren, und zwar ohne Qualitätseinbußen und zu effizienten Betriebskosten. Das ist genau, was wir bieten.“

    Weitere Informationen unter www.koenig-bauer-durst.com

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